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Meteoritenfall am Ural: Sechs-Meter-Trichter als vermutliche Folge
Thema: Meteoriteneinschlag im Ural
MOSKAU, 15. Januar (RIA Novosti).
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An der vermutlichen Absturzstelle von Meteoriten-Trümmern am Ufer des Tschebarkul-Sees im Gebiet Tscheljabinsk (Ural) hat sich ein etwa sechs Meter breiter Trichter gebildet. Das erfuhr RIA Novosti am Freitag vom amtlichen Sprecher des Zentralen Wehrbezirkes, Oberst Jaroslaw Roschtschupkin.
Ihm zufolge haben Angehörige einer Panzerbrigade am Ufer des Tschebarkul-Sees, genau gegenüber dem gleichnamigen Ort am anderen Seeufer, die vermutliche Absturzstelle eines Meteoriten-Bruchstücks - einen Trichter mit einem Durchmesser von rund sechs Metern - entdeckt. Laut dem Sprecher ist die Strahlensituation am Tschebarkul-See normal.
Die Polizei hat die vermutliche Absturzstelle abgesperrt, an der jetzt ABC-Aufklärer im Einsatz sind. Die vom Zivilschutz und von der örtlichen Innenbehörde gewonnenen Informationen werden derzeit von Militär-Chemikern analysiert.
Am Freitag hatte sich über dem Südural ein Meteoritenschauer ereignet. Das Phänomen betraf die Gebiete Tjumen, Kurgan und Swerdlowsk sowie den Norden des Nachbarstaates Kasachstan. Die größten Schäden wurden im Gebiet Tscheljabinsk registriert.

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