Politik
Paris will Waffen an syrische Opposition liefern
Thema: Unruhen in Syrien
PARIS, 13. November (RIA Novosti).
Frankreich wird seine Entscheidung revidieren, keine Waffen an die syrische Opposition zu liefern, sollte diese eine Interimsregierung bilden.
Das erklärte Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande am Dienstag in Paris. "Frankreich war gegen die Waffenlieferungen gewesen, solange nicht genau bekannt war, wo diese Waffen landen." Diese Frage werde erneut vor allen Ländern gestellt, die die von der Opposition gebildete Regierung anerkennen würden.
Hollande sagte ferner, dass Frankreich auch der Bevölkerung in Gebieten Syriens helfen will, die von der Opposition kontrolliert werden. Zugleich lehnte der Präsident die Idee einer Intervention ohne Mandat der UN ab. "Die Intervention wäre erst nach einem Beschluss des UN-Sicherheitsrates möglich sein. Gegenwärtig ist der Weltsicherheitsrat nicht dazu bereit, weil unter anderem Russland dagegen ist. Deshalb werden wir die Zivilbevölkerung schützen", sagte Hollande.

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